Bei der Nominierungsveranstaltung am 22.03.2019 in Markdorf wurden für den Wahlbezirk 6 (Tettnang – Meckenbeuren) insgesamt
8 Kandidaten
nominiert, dovon 3 aus Meckenbeuren.

Die Liste der 8 Kandidaten finden Sie hier:    Unsere Kreistagskandidaten

Unsere Themenschwerpunkte für den Kreistag finden Sie hier:  Unsere Themenschwerpunkte im Kreis

Die Pressemitteilung der Kreistagskandidaten Pressemeldung_FW_Wahlbezirk_6_TTMecka die im folgenden hier abgedruckt wird.

 

 

Pressemeldung Freie Wähler FW
Die Freien Wähler aus Tettnang und Meckenbeuren stellen Liste zur Kreistagswahl vor
Elisabeth Kugel: „Wir haben sehr erfahrene Persönlichkeiten und ein gutes Programm.“
Tettnang/Meckenbeuren


Eine Bürgermeisterin, drei aktive Gemeinderäte und vier weitere kommunalpolitische Experten aus
Meckenbeuren und Tettnang präsentieren die Freien Wähler aus dem Wahlbezirk 6 für die
Kreistagswahl am 26. Mai 2019. Die Nominierungsveranstaltung fand am 22.03.2019 in Markdorf
statt.


Auf Platz 1 der Liste der Freien Wähler wurde die Meckenbeurer Bürgermeisterin Elisabeth Kugel
gewählt. Die weiteren Listenplätze wurden alphabetisch vergeben. Der Tettnanger Stadt- und
Kreisrat Johann Georg, „Hase“ Bär folgt auf Platz 2. Dr. Gunter Burger vom Gemeinderat
Meckenbeuren ist die Nr. 3, gefolgt vom Tettnanger Frank Fussenegger auf Platz 4. Den 5.
Listenplatz belegt der Fraktionsvorsitzende der FW von Meckenbeuren, Christof Hartmann, gefolgt
von den Tettnangern Udo Kienzle als Nr. 6, Dagmar Kügele auf Platz 7 und dem ehemaligen
Stadtrat Konrad Renz auf Listenplatz 8. Der Frauenanteil der Liste der Freie Wähler liegt damit
genau bei 25 Prozent.


Erstmals nicht mehr dabei ist Roland Karl Weiß, der ehemalige Bürgermeister von Meckenbeuren.
Er zieht sich nach 30 Jahren sukzessive und wohlverdient aus der Kreispolitik zurück. Weiß war
von 1994-2012 Fraktionsvorsitzender der Freien Wähler im Kreistag und in Personalunion von
1999 -2012 Kreisvorsitzender der Freien Wähler Bodenseekreis. Für den Kreistag aktiv ist er noch
im Regionalverband Bodensee Oberschwaben, in der Sparkasse Bodensee, im Verkehrsverbund
Bodensee Oberschwaben und in der Kulturstiftung des Bodenseekreises.


Die Freien Wähler schicken wieder eine geballte lokalpolitische Kompetenz ins Rennen, zeigt sich
die Meckenbeurer Bürgermeisterin überzeugt. „Wir Freien Wähler setzen uns für pragmatische
Lösungen ein, die dem Bürger möglichst viel bringen und die finanziell verantwortbar sind. Denn
wir sind keinem Parteidenken verpflichtet, sondern legen Wert auf Sachargumente,
Erfahrungswerte und den gesunden Menschenverstand.“


Auch wenn es nach ihrer Meinung noch mehr Frauen hätten sein dürfen, deckten die Kandidaten
der FW-Liste mit ihren beruflichen Erfahrungen und ihrer kommunalpolitischen Praxis wichtige
gesellschaftliche Bereiche ab. „ Wir haben Zahnärzte, zwei selbstständige Handwerker und jeweils
einen Ingenieur, einen Sozialexperten, einen Rechtsanwalt und eine Bürgermeisterin auf der Liste.
Damit verfügen wir über eine breite Expertise für die Kreistagsarbeit.“ Ziel sei, den Wahlbezirk 6
bei allen Kreistagsthemen gut und entschieden zu vertreten.


Die Freien Wähler des Wahlbezirks haben sich auch programm
atisch eigenständig aufgestellt.
Vordringlichstes Thema ist die B30 neu. „Wir Freien Wähler sind aufgrund der aktuellen
Verkehrssituation und der Dauerbelastung der Bevölkerung für eine möglichst schnelle Umsetzung
der B30 neu. Dies funktioniert nur mit einer rechtssicheren Planung. Aus diesem Grund
diskutieren wir die politischen Kriterien gegen die West-Variante und die Entscheidung des
Regierungspräsidiums für den Ausbau der Ost-Variante differenziert und engagiert. Und wir sind
sicher, dass wir gemeinsam verträgliche Lösungen für die Landwirtschaft und für den Lärmschutz
der betroffenen Anwohner finden werden“, erklärt Kugel.

„Weiterhin legen wir großen Wert auf Bürgerschaftliches Engagement. Denn es dient ganz
entscheidend dem Zusammenhalt und der Lebensqualität einer Gesellschaft, nutzt vorhandenes
Knowhow und hilft ganz konkret in vielen Bereichen“, betont Elisabeth Kugel. „Deshalb stärken
und würdigen die Freien Wähler ehrenamtliche Tätigkeiten unserer Bürgerinnen und Bürger und
setzen sich für bessere Rahmenbedingungen ein.“


Ebenso sind Naturschutz und Ökologie für die Freien Wähler von Bedeutung: „Deshalb haben der
Ausbau des Radwegenetzes in der Region und die Einrichtung eines Radschnellwegs von Baindt
bis Friedrichshafen für uns einen hohen Stellenwert. Aus den gleichen Gründen unterstützen wir
höhere Taktzahlen und erweiterte Einsatzgebiete beim ÖPNV sowie innovative Konzepte bei
Bürgermobil-Initiativen. Wir setzen uns ein für Lösungen, die dem besonderen Bedarf von
Senioren, aber auch von jungen Menschen im ländlichen Raum gerecht werden.“


Weitere Themen sind der Breitbandausbau, der zeitnah und kreisweit auch in ländlichen Regionen
vorangetrieben werden müsse. Die Freien Wähler wollten außerdem, dass Familien bei Bedarf
durch Beratungsstellen, Jugendhilfeeinrichtungen und Bildungszentren unterstützt würden, dass
Beteiligungskonzepte für Jugendliche und deren Meinungen und ihr Engagement in kommunale
Entscheidungen einfließen sollten.


Außerdem fordern die Freien Wähler konkrete ganzheitliche und innovative Ansätze, um dem
Ärztemangel im ländlichen Raum und dem Fachkräftemangel im Gesundheitswesen und in der
Pflege zu begegnen. Die Freien Wähler legen Wert darauf, dass auch Senioren ein würdevolles
und selbstbestimmtes Leben im Alter ermöglicht werde.


Auch wenn es nicht einfach umsetzbar ist: „Für die Integration von Flüchtlingen und ausländischen
Mitbürgern sehen wir die Notwendigkeit einer flexibleren kreisweiten Nutzung von vorhandenen
Unterkünften und unterstützen den Ausbau von Begegnungsplattformen für interkulturelle
Verständigung und Vernetzung“, so die Meckenbeurer Bürgermeisterin.


Nach Ansicht der Freien Wähler sollte der Verkehr möglichst aus den Innenstädten und
Ortszentren herausgehalten werden. „Wir engagieren uns für die Auflösung innerörtlicher
Verkehrsballungen und für die zeitnahe Realisierung von Ortsumfahrungen, wie z.B. die
Südumfahrung Kehlen sowie für die Umfahrungen von Reute und Liebenau.


Und als letzter Punkt: „Die Elektrifizierung der Südbahn stärkt unsere Region u
nd die Attraktivität
des Bahnverkehrs. Wir setzen uns deshalb für den Erhalt und die Modernisierung der BOB im
Zuge der Elektrifizierung der Strecke ein.“

 

 


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